Day 2 - Jeonju

Tag 2 begann mit koreanischem Frühstück (entspricht koreanischem Abendessen: Reis, Suppe, Beilagen), für einige aus der Gruppe etwas gewöhnungsbedürftig. Zusätzlich gabs Kuchen, denn ein Gruppenmitglied hatte heute ihren 14. Geburtstag :)

Anschließend mit dem Bus ab nach Jeonju, Provinz-Hauptstadt und Touristenzentrum, berühmt für Speisen und historische Bauten, von denen wir einiges gesehen haben.

Zuerst gabs eine Führung im Schrein Gyeonggi-jeon der Yi-Familie, die Gründer der Joseon-Dynastie.


Das königliche Archiv

Yi Seong-gye als König Taejo

Einige stellten da schon fest, dass es doch etwas warm war. Wenig überraschend, Korea im August halt: 33°C, gefühlt 41°C... Schweißtreibende Angelegenheit, auch ohne Taekwondo.

Im Anschluß dann Bibimbap Kochkurs in einem Koreanischen Kulturinstitut, großartige Sache. Unsere Lehrerin konnte kein Englisch oder Deutsch, aber Meister Chang hat mit Hilfe seiner Frau fast lückenlos übersetzen können.



Bibimbap ist ein klassisches koreanisches Gericht und besonders typisch für die Region um Jeonju.

Danach gings gleich weiter mit Fächerbasteln, bei einigen klebten zeitweise eher die Finger am Fächer als das dafür vorgesehene Papier :D
Wie in der Grundschule \o/



die ergebnisse konnten sich aber trotzdem durchweg sehen lassen.
(btw: Gelb steht für die Menschen, Rot für die Sonne und Blau für die Ozeane)

Am späten Nachmittag hatten wir dann noch eine Stunde "Freigang" in Jeonju, die meisten haben sich in klimatisierte Cafés zurückgezogen und nur noch wenig vom Hanok-Maeul (Hanok-Dorf, ein Areal mit vielen traditionellen koreanischen Häusern) gesehen.

Abendbrot haben wir in einem Restaurant auf dem Rückweg gegessen, das Essen in unserem Hotel genügte den Ansprüchen unserer Gruppenleitung nicht.

Das Restaurant-Essen war großartig, Pilze auf dem "Kochtopf" auf dem Tisch, dazu viele, viele Beilagen und reichlich Makkoli (koreanischer Reiswein).